24.07.2012

Lucas in einem Autohaus mit Kfz-Werkstatt

Der fachmännische Blick unter eine Motorhaube

Der fachmännische Blick unter eine Motorhaube

Hallo an alle fleißigen Leser.

Ich bin Lucas bin 16 Jahre alt und gehe auf die Nicolaischule Städtische Oberschule Brandenburg. Wir sollten vom Projekt aus 3er Gruppen bilden, meine Gruppe heißt Böhse Onkelz. Wir sind eine reine Jungengruppe. Ihr werdet euch jetzt bestimmt Fragen, was das für ein Projekt ist. Es nennt sich PraxisTrio. Im Projekt sollten wir von den 3 Berufsfeldern (Soziales/Gesundheit, Handwerk/Technik, Büro/Dienstleistung) uns jeweils 1 Beruf in einem Interview, das wir mit einem Mitarbeiter geführt haben, genauer erklären lassen.

Zuerst haben wir allerdings in unserer Gruppe ausgemacht, wer in welchem Berufsfeld das Interview führt und somit den Erlebnisbericht des jeweiligen Berufes schreibt. Ich habe mich für das Berufsfeld Handwerk und somit für den Beruf Kfz-MechatronikerIn entschieden. Diese Sachen haben wir in den ersten 2 Tagen des Projektes geklärt. Am 3. Tag haben wir diese Betriebe-Rallye durchgeführt. Es begann um 9 Uhr morgens mit einer Einweisung und den Tagesablauf. Unseren ersten Termin hatten wir um 10 Uhr in einer Kindertagesstätte (Beruf ErzieherIn), den 2. in einem Betrieb mit meinem ausgewählten Beruf des Kfz-Mechatronikers und zum Schluss den Beruf eines Büroangestellten.

Ein Blick in die Kfz-Werkstatt

Ein Blick in die Kfz-Werkstatt

Nun stelle Ich meinen Beruf und den Betrieb vor. Ich war im Autohaus Jürgens GmbH Brandenburg (Mercedes-Benz-Vertrieb). Es ist der größte Mercedes-Benz-Vertrieb im Land Brandenburg. Zu seinen Dienstleistungen gehören die Kfz-Instandhaltung, der Vertrieb von Fahrzeugen des Neu- und Gebrauchtwagenbereiches und der Vertrieb und die Instandsetzung von Mercedes-Benz-Nutzfahrzeugen. Der Betrieb macht einen sehr ordentlichen und gepflegten Eindruck, was sich auch von innen bestätigte hat. Es ist eine gehobene und trotzdem freundschaftliche Atmosphäre. Somit war die Atmosphäre zwischen uns (der PraxisTrio-Gruppe), den Mitarbeitern und dem Azubi gleich freundschaftlich. Damit war die Nervosität weg und wir konnten das Interview direkt starten.

Zum Interview hatten wir 2 Mitarbeiter, Frau Zabel und Herrn Glühmann und 1 Azubi Herrn Zaganowski. Frau Zabel ist die Verantwortliche für die Fahrzeugbestellung und die Ausbildung. Die Aufgabe von Herrn Glühmann ist die Koordination der Azubis und er ist zuständig für den Bereich der Nutzfahrzeuge. Herr Zaganowski ist Auszubildender im 3. Lehrjahr im Bereich der Mercedes-Benz-Nutzfahrzeuge.

Im Interview haben wir erfahren, das man als Kfz-MechatronikerIn eine Begeisterung bei der Arbeit mit Fahrzeugen haben muss, ein gewisses technisches Verständnis, mindestens die Note 3 in den naturwissenschaftlichen Fächern Physik, Chemie und Biologie. Doch auch in den anderen Fächern sollte man nicht schlechter als 3 stehen. Zur Ausbildung hat man uns gesagt, dass es eine duale Ausbildung ist. Das heißt, im Falle von Herrn Zaganowski 2 Wochen Ausbildung im Betrieb und 1 Woche Ausbildung in der Berufsschule. Danach kamen unsere persönlichen Fragen an die Mitarbeiter.

Fahrzeuge zum Verkauf in der Halle

Fahrzeuge zum Verkauf in der Halle

Bei den Fragen konnte man sehen, dass sie von der Marke Mercedes-Benz überzeugt sind und mit viel Leidenschaft bei der Arbeit sind. Die Antwort die mich am meisten beeindruckte war, dass nur die Besten für die Beste Marke arbeiten können. Das ist nicht bezogen auf die schulischen Leistungen sondern darauf, dass nur Leute dort arbeiten können die mit Leidenschaft und Herzblut dabei sind. Nachdem wir unsere Fragen gestellt haben, hat man uns eine Führung durch das Autohaus angeboten. Bei der Führung hat man uns die einzelnen Werkstätten gezeigt, also die unterschiedlichen Arbeitsstätten: den Elektronikbereich, den Karosseriebau und den Nutzfahrzeugbereich. Bei der Führung konnten wir Autos sehen deren Front abgebaut war. Das typische Werkzeug sind Schlagschrauber und Altölwagen wo das Altöl beim Ölwechsel hereingelassen wird. Wir konnten bei der Führung leider nicht viel hören, weil Mittagspause war. Doch mit unseren anderen Sinnen konnten wir die Werkstattluft riechen.

Zum Schluss kann ich nur sagen, dass es mich sehr überrascht hat, mit was für einer Leidenschaft alle an der Arbeit sind und ihr freundschaftlicher Umgang. Damit ist  nicht nur das Autohaus Jürgens GmbH Brandenburg gemeint sondern alle Betriebe und Einrichtungen die ich besuch habe.

Und hiermit verabschiede ich mich, bedanke mich bei allen Lesern, dass sie meinen Erlebnisbericht gelesen haben.

Mit freundschaftlichen Grüßen

Lucas

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